Kirchdorf - Es ist nicht ein bloßes Heckenschneiden im herkömmlichen Sinn, was da derzeit in der Gemeinde Kirchdorf geschieht. Nein, es sind Pflegemaßnahmen, die der Landschaftspflegeverband Freising am bedeutendsten Heckenkomplex des Landkreises Freising durchführt.

Ein Beitrag zur Biotoppflege und zum Kliamschutz ist die Heckenpflege bei Kirchdorf. Manfred Pohl, Matthias Maino, Landwirt Christian Kratzl, Tobias Oehmen und Bürgermeister Konrad Springer begutachten das Ergebnis. Foto: mettig
Der Leiter des Landschaftspflegeverbandes, Mathias Maino, hatte auf die Flur nördlich der Staatsstraße 2054 bei Helfenbrunn eingeladen, um das Projekt vor Ort vorzustellen. Mit ihm war auch Manfred Pohl vom Amt für Landwirtschaft und Ernährung sowie der Kirchdorfer Bürgermeister Konrad Springer am „Tatort“, wo ein Mitarbeiter des Maschinenringes mittels eines speziellen Baggers der Hecke zu Leibe rückte.
Hecken in der Art, wie sie in Kirchdorf vorhanden sind, gehören zu den sehr selten gewordenen Lebensraumtypen. Sie waren einst nützlich zur Terrassierung der hügeligen Landschaft, zum Erosionsschutz, zur Abgrenzung der Felder und als natürlicher Zaun zwischen Weideflächen. Maino erläuterte, dass die Hecken heutzutage einen hohen Stellenwert im Naturschutz für Singvögel und Niederwild hätten. Zudem seien sie ein Holzlieferant - im konkreten Fall für die Kirchdorfer Hackschnitzelanlage.
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