Zolling - Für die Gestaltung des Zollinger Kirchvorplatzes gibt es nun konkrete Pläne und einen Zeitplan. In der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend entschied sich das Gremium dafür, das Projekt über die Städtebauförderung in Angriff zu nehmen.
Bürgermeister Max Riegler brachte das Thema am Ende der Sitzung zusätzlich zur Tagesordnung aufs Tapet. Er erklärte, die Städtbauförderung würde das Vorhaben unterstützen, wenn der Platz nicht nur verschönert sondern auch funktional verbessert werde. Geplant ist, laut Bürgermeister, neue Parkplatzmarkierungen aufzubringen sowie die Zufahrt zum Kindergarten und den Rettungsweg zum Pfarrheim zu sichern. Der Platz soll außerdem rollatortauglich gepflastert werden. Außerdem wolle ein Bürger eine Figur spenden, die auf einer Säule oder einem Brunnen in den Platz integriert werden könne. Noch im März soll sich entscheiden, ob das Projekt in die Städtebauförderung aufgenommen wird. „Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass wir dabei sind“, sagte Riegler. Für diesen Fall kann die Gemeinde mit Zuschüssen in Höhe von 60 Prozent rechnen, muss aber eine Bagatellgrenze von 50 000 Euro einhalten. Inklusive Planung rechnet Riegler mit Kosten von rund 150 000 Euro oder weniger.
Um in den Genuss der Förderung zu kommen, muss die Gemeinde allerdings ein Plangutachten erstellen: Drei Architekturbüros sollen Ideen vorbringen, die anschließend von einer Jury bewertet werden. „Diesen Ablauf sollten wir in Kauf nehmen“, warb Riegler für dieses Verfahren. Bis Ende Mai könnten die Planungen abgeschlossen sein, die Arbeiten Ende August oder Anfang September beginnen. Zwei Monate später soll alles fertig sein. Dann könnte man den Platz gemeinsam mit dem Pfarrkindergarten einweihen.
Das Gremium sprach sich schließlich mit drei Gegenstimmen für die Umsetzung mittels Städtebauförderung aus. Allerdings muss man nun ersteinmal auf einen positiven Bescheid von der Regierung von Oberbayern warten.
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