Berlin - Kellner, Köche und weitere Gastronomie-Kräfte sind 2011 am häufigsten in Auslandsjobs vermittelt worden.
Rund 1600 Bundesbürger aus diesen Berufsgruppen brachte die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit (ZAV) bis einschließlich November bei Firmen im Ausland unter. Damit kamen 18 Prozent aller Vermittelten aus dem Gastro-Bereich, wie die ZAV auf dpa-Anfrage mitteilte.
Am zweithäufigsten vermittelte die ZAV Fachkräfte aus dem Hoch- und Tiefbau (795 Menschen, 9,1 Prozent), gefolgt von Fachkräften aus dem (Innen-)Ausbau (775 Menschen, 8,9 Prozent). Die beliebtesten Länder für Auslandsarbeit bleiben mit großem Abstand die Schweiz und Österreich.
Männer tun sich leichter damit, Deutschland für einen Job zu verlassen - sie machen 65 Prozent der Vermittelten aus. Dabei gehen Jüngere weitaus häufiger: Zwei Drittel der Vermittelten sind jünger als 40, nur 13 Prozent älter als 50.
Die beliebtesten Länder sind wie 2010 die Nachbarn Schweiz (26,1 Prozent aller Auslandsvermittlungen) und Österreich (23,8 Prozent). Es folgen die Niederlande (10,6 Prozent) und dann mit Abstand Großbritannien, Spanien und die USA.
Gute Chancen im Ausland haben laut Rangliste auch Menschen mit Berufen aus den Bereichen Unternehmensführung und -organisation, Hotellerie, Erziehung, Soziales und Hauswirtschaft, Fahrzeug- und Transportführung sowie Tourismus.
Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) in Bonn hilft vor allem Arbeitslosen und Menschen in saisonal geprägten Jobs bei einem Wechsel ins Ausland. Die Agentur berät Arbeitnehmer wie Arbeitgeber.
dpa
Rubriklistenbild: © dpa


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