München - Legale Drogen wie Alkohol und Tabak verursachen in Bayern fünfmal mehr Krankenhausaufenthalte wegen psychischer Störungen als illegale Drogen. Was eine Studie sonst noch aussagt:
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung am Freitag mit Blick auf den Weltdrogentag am Sonntag berichtet, war im Jahr 2009 bei 83 Prozent der knapp 63.000 stationären Behandlungen die Einnahme legaler Drogen Ursache der Klinikbehandlung. Zu mehr als zwei Dritteln (69 Prozent) waren bei diesen insgesamt rund 52.000 Patienten Männer betroffen. Bei 10.700 Fällen waren illegale Drogen wie Heroin, Kokain, Opium und Cannabis die Ursache eines stationären Krankenhausaufenthalts wegen psychischer und Verhaltensstörungen. Dazu zählen auch Entziehungskuren.
lby
Rubriklistenbild: © dpa


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