München - Die eisige Kälte macht den Bauern zunehmend zu schaffen. Maschinen sind nicht nutzbar, Leitungen gefroren - und vielleicht ist sogar die Ernte in Gefahr.
Die Bauernverbände haben am Donnerstag über die Folgen der Kältewelle für die Landwirtschaft geklagt. Teils seien Wasserleitungen in den Ställen eingefroren, die Energiekosten stiegen und Ackerpflanzen drohten Frostschäden, teilten der Deutsche und der Bayerische Bauernverband mit. Viele Maschinen seien nur eingeschränkt nutzbar; das verzögere etwa die Stallarbeiten. Die Tiere selbst seien nicht gefährdet. Für Rinder und Pferde sowie Schafe und Ziegen seien die Minusgrade kein Problem, wenn sie im Stall seien und keine Zugluft hätten. Bei Schweinen und Geflügel gebe es moderne Klima- und Heizungsanlagen. Allerdings könnten Schlachtschweine nur eingeschränkt aus dem Stall geholt und transportiert werden. Deshalb könnten beim Fleisch die Preise steigen.
dpa



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