München - Wegen der anhaltenden Kältewelle sind die Pannendienste zunehmend überfordert. Obwohl die gelben Engel im Dauereinsatz schuften, kommt es oft zu stundenlangen Wartezeiten.

Massenhaft bleiben Fahrzeuge mit leerer Batterie und sogar ausgeflocktem Diesel liegen. Nach Angaben der ADAC-Zentrale in München gehen zu Spitzenzeiten deutschlandweit 36 000 Notrufe binnen einer Stunde ein. „Eine unvergleichbare Situation“, sagte eine Sprecherin. „Alle Helfer sind im Dauereinsatz.“ In den kommenden Tagen ist nicht mit einer Entspannung zu rechnen.
Der größte Schwachpunkt ist jedoch die Batterie. Besonders gefährdet sind Fahrzeuge, die nur eine tägliche Wegstrecke von bis zu 15 Kilometern absolvieren. „Wenn das Gebläse, die Stand- und Sitzheizung laufen, kann die Batterie auf dieser kurzen Strecke nicht mehr aufladen“, sagt ADAC-Technik-Experte Hubertus Paulus. Er rät, entweder auf dem Rückweg eine längere Strecke zu fahren, bis die Motortemperatur angestiegen ist. Oder die Batterie zu Hause an ein externes Ladegerät anzuschließen.
sri



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