002.09.10|Bayern|Bayern|
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Nürnberg - 10.000 Bücher, die Juden in der NS-Zeit geraubt worden sind, lagern in der Stadtbibliothek Nürnberg.
Das Internet soll nun die Recherche nach den ursprünglichen Besitzern und deren Nachfahren erleichtern und eine Rückgabe des Kulturguts ermöglichen. Am Donnerstag veröffentlichte die Bibliothek eine Suchliste mit Namen und oft auch früheren Adressen der Besitzer. Die Bücher hatte einst Julius Streicher, Chef des NS-Propagandablatts “Der Stürmer“, in Nürnberg gesammelt. “Nürnberg ist deshalb die einzige Stadt weltweit, die einen so großen Bestand an geraubten Schriften hat“, sagte Bibliothekschefin Eva Homrighausen.
dpa

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