München - Im Kampf gegen den A-99-Südring bezweifeln die Bürgerinitiativen dessen Bedarf. Sie vermuten, dass dieser längst überpüft wurde, jedoch bewusst zurück gehalten werde.

© Ertl (MM)
Der Autobahn-Südring: mögliche Varianten (eine größere Ansicht finden Sie am Artikelende)
Karl Hofmann, der Vorsitzende der "Vereinigten Bürgerinitiative Südlicher Erholungsraum München", ist der Überzeugung, dass die Zahlen einer Bedarfserhebung zur Südumgehung deren Bau nicht rechtfertigen würden und deshalb bewusst verschwiegen würden. In einem Schreiben an die Autobahndirektion Süd forderten die Umgehungsgegner deshalb diese Zahlen erneut ein.
Dies befürchtet auch Karl Hofmann, Vorsitzender der „Vereinigten Bürgerinitiative Südlicher Erholungsraum München“ aus Oberhaching: „Wenn man über eine halbe Million in die Planung gesteckt hat, verpflichtet das zur Nacharbeit, auch wenn man das Vorhaben fallen lassen müsste.“ Er hofft, die Umgehung zu stoppen: „Wenn schon nicht für uns, dann für unsere Kinder. Die Gier nach Landschaftsverbrauch muss aufhören.“



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