003.01.10|Bayern|Bayern|1
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Landshut - Schon wieder haben Betrüger Bankdaten Hunderter Kunden ausgespäht! Tatort diesmal: Landshut!
Am Silvestermorgen entdeckte eine Bankangestellte der Sparkasse in der Füttererstraße in Landshut, dass das Kartenlesegerät an der Eingangstüre manipuliert worden war. Unbekannte Täter hatten den Kartenleser am automatischen Türöffner ausgetauscht! Kunden, die ihre Karte durch den Türöffner zogen, lieferten so den dreisten Betrügern ihre Kartendaten.
Doch nicht genug: An den Geldautomaten befand sich auch noch eine versteckte Kamera, die die Eingabe der Geheimnummer filmte. So ermittelten die dreisten Betrüger 500 Kundendaten aus dem Raum Landshut! Laut Dietmar Brucker, Vorstandsmitglied der Sparkasse Landshut, waren 130 Kunden direkt betroffen. Von ihren Konten wurden in Kanada und der Dominikanischen Republik Geld abgehoben.
Bei den anderen Kunden hatte das Kartenlesegerät zwar die Daten ausgespäht, doch die PIN wohl nicht erkannt. Der Grund: Mancher hatte wohl seine PIN verdeckt, so dass die Kamera nichts aufnehmen konnte. So sind die Daten für die dreisten Betrüger nutzlos! Doch sobald die Betrüger auch die PIN haben, können sie weltweit Geld abheben. Ein lukratives Geschäft für Verbrecher! Deswegen rät die Polizei, darauf zu achten, ob Geräte manipuliert wurden. Auch sollte die PIN beim Geld abheben immer verdeckt werden.

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