Termes - Die vier bei Kämpfen in Nordafghanistan getöteten deutschen Soldaten stammen allesamt aus Süddeutschland, drei von ihnen aus zwei bayerischen Orten.
Darunter sei auch ein Sanitäter, ein 33-jähriger Oberstabsarzt aus Ulm in Baden-Württemberg, hieß es am Freitag aus der Bundeswehr. Zudem kamen ein 38-jähriger Major aus Weiden in der Oberpfalz (Bayern) sowie ein 32-jähriger Hauptfeldwebel und ein 24-jähriger Stabsunteroffizier aus Ingolstadt (Bayern) bei dem Angriff der radikal-islamischen Taliban auf eine Bundeswehr-Patrouille am Donnerstag ums Leben.
Verletzt wurden ein 46-jähriger Oberstleutnant der Offiziersschule des Heeres in Dresden, ein Hauptfeldwebel (35) und ein Oberfeldwebel (27) aus Stetten am kalten Markt sowie ein Stabsfeldwebel (44) und ein Hauptfeldwebel (32) aus Amberg. Sie werden derzeit im Lagerkrankenhaus des ISAF-Hauptquartiers für Nordafghanistan in Masar-i-Scharif behandelt und sollten noch am Freitag nach Deutschland geflogen werden.
In oder um den "Eagle" starben drei Soldaten. Später wurde ein "Yak"-Sanitätsfahrzeug beschossen. Dabei wurde der Oberstabsarzt getötet. Das Gefecht dauerte insgesamt sechs Stunden.
dpa



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