München - Die Erzdiözese München und Freising erwartet von der Benediktinerabtei Ettal die rückhaltlose Aufklärung des Missbrauchsskandals an der dortigen Schule.

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Abt Barnabas Bögle
Bögle übernahm damit die Verantwortung dafür, dass in einem Fall möglichen Missbrauchs Minderjähriger durch einen Mitbruder aus dem Jahr 2005 gegen die innerkirchliche Meldepflicht verstoßen wurde. Die bischöflichen Leitlinien vom 27. September 2002 sehen laut Ordinariat eine Meldepflicht an den zuständigen Bischofsbeauftragten unabhängig davon vor, ob auch tatsächlich ein Missbrauchsdelikt vorliegt.
Die Erzdiözese leistet seit Montagabend Amtshilfe bei der Aufarbeitung in Ettal. “Ein Verschleiern, Vertuschen und auf die lange Bank schieben wäre nicht hinnehmbar“, erklärte Beer. “Wir fordern volle Transparenz.“
Seit Wochen wird die katholische Kirche in Deutschland von zahlreichen Missbrauchsskandalen erschüttert. Mittlerweile haben sich weit über 100 Opfer gemeldet.
dpa



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