
304.02.10|Bayern|11 Kommentare
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München - Der Zick-

© dpa
Der Engel Aloisius, engagiert von der Nichtraucherinitiative München, steht mit Sebastian Frankenberger, dem Hauptinitiator für ein totales Rauchverbot, vor dem bayerischen Landtag.
Das werden heiße Wochen im Juli: Voraussichtlich am 4. Juli sollen die Bayern entscheiden, ob sie den blauen Dunst strikt aus Gaststätten und Kneipen verbannen möchten, erklärte das Innenministerium. Und nur eine Woche später findet das Finale der Fußball-
Die Akte „Gesundheitsschutzgesetz“ im Landtag ist dick geworden. Allein das bloße Sachverzeichnis zum Thema, das Anfragen, Beschlüsse, Änderungsanträge und Gesetzentwürfe auflistet, umfasst fünf Seiten, die eng beschrieben sind. Die Staatsregierung hatte die ursprünglich geltende Regelung erst im August wieder aufgeweicht und das Rauchen in kleinen Kneipen (Fläche unter 75 Quadratmeter) offiziell wieder erlaubt. Gestern stand nun der Gesetzentwurf des erfolgreichen Volksbegehrens für ein strenges Rauchverbot auf der Tagesordnung.
Fast 14 Prozent der Wahlberechtigten hatten sich Ende November, Anfang Dezember in Listen eingetragen. Gestern musste die schwarz-
Auch die FDP warnte vor einer rigorosen Regelung. Ein totales Rauchverbot sei ein weiterer Schritt auf dem Weg in den Verbots-
Da half es auch nichts, dass die Vertreter der Oppositionsparteien in ihren Reden dafür plädierten, den Gesetzentwurf anzunehmen. „Das Geld wäre deutlich besser angelegt in einer Kampagne für Tabakprävention“, sagte die SPD-
Mitte April, so beschloss es der Ältestenrat des Landtags, wird das Thema die Abgeordneten erneut beschäftigen. In der sogenannten zweiten Lesung wird der Entwurf aller Voraussicht nach von der Parlamentsmehrheit durchgewunken. Bayern ist dann offiziell das erste Bundesland, das in einem Volksentscheid über ein komplettes Rauchverbot abstimmen lässt.
Im Kampf zwischen Rauchern und Nichtrauchern wird also eine neue Runde eröffnet. Der Hauptinitiator des Volksbegehrens, Sebastian Frankenberger, verfolgte die Debatte gestern aufmerksam von der Besuchertribüne oberhalb der Abgeordneten. Und gleich im Anschluss daran traf der 28-
Carina Lechner
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