München - Dem in München inhaftierten mutmaßlichen NS- Verbrecher John Demjanjuk geht es nach Angaben des Gefängnis-Leiters besser als es vor Gericht den Anschein hatte.

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Demjanjuk hatte die ersten beiden Verhandlungstage mit geschlossenen Augen, in Decken gehüllt und weitestgehend auf einer Trage liegend an der Verhandlung teilgenommen.
“Er ist nicht so schlecht beieinander, wie im Prozess zu sehen war“, sagte der Leiter der Haftanstalt München-Stadelheim, Michael Stumpf, der “Bild“- Zeitung (Mittwoch). Nach seinem Infekt mit erhöhter Temperatur, der zur Absage des dritten Verhandlungstages am Mittwoch vor einer Woche geführt hatte, gehe es ihm besser. “Soweit ich informiert bin, hat er sich von dem Infekt ganz gut erholt“, sagte Stumpf auf dpa-Anfrage.
Demjanjuk hatte die ersten beiden Verhandlungstage mit geschlossenen Augen, in Decken gehüllt und weitestgehend auf einer Trage liegend an der Verhandlung teilgenommen. Sowohl der zuständige Arzt als auch die Dolmetscherin betonten aber, er folge dem Prozess. Der 89-Jährige ist seit seiner Abschiebung aus den USA in der Krankenabteilung in Stadelheim untergebracht und teilt eine behindertengerechte Zelle mit einem anderen Rollstuhlfahrer. Am 21. Dezember soll der Prozess fortgesetzt werden.
dpa



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