München - CSU und FDP haben den Weg für den Volksentscheid über ein ausnahmsloses Rauchverbot in Bayerns Wirtshäusern endgültig frei gemacht.

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CSU und FDP machen den Weg endgültig frei für einen Rauchverbots-Entscheid in Bayern.
Bei der abschließenden Landtagdebatte am Mittwoch lehnten CSU und FDP den Gesetzentwurf des Volksbegehrens für ein striktes Verbot ab. Damit kommt es nun automatisch zum Volksentscheid, bei dem alle Bürger aufgerufen sind, über das Rauchverbot abzustimmen. Termin ist voraussichtlich der 4. Juli. “Wir wollen den Volksentscheid“, sagte die CSU-Gesundheitspolitikerin Christa Stewens. “Wir sollten mehr Demokratie wagen.“ Die FDP warf den Rauchgegnern vor, mit ihrer Kampagne den Weg in einen Verbotsstaat zu ebnen. Bei der CSU stimmten aber drei Abweichler gegen die offizielle Linie.
Am leidenschaftlichsten diskutierte die FDP: “Wir brauchen keine neuen Verbote“, sagte Innenexperte Andreas Fischer. Und der parlamentarische Geschäftsführer Tobias Thalhammer prophezeite dem Volksentscheid das Scheitern: “Am Ende wird Ihnen die Luft ausgehen.“
lby



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