Kitzingen/Wolfenbüttel - Kurz vor der Aussaat von gentechnisch veränderten Maissamen in Unterfranken gehen Gentechnik-Gegner in die Offensive.

© ap
Bauern aus Unterfranken sollen auf gentechnisch veränderte Saat verzichten.
In einem offenen Brief appellierten Mitglieder der Initiative "Gendreck-weg" an drei Landwirte aus dem Landkreis Kitzingen, auf den Anbau von gentechnisch verändertem Mais der Sorte MON 810 zu verzichten. "Der manipulierte Mais stellt eine Gefahr für die Gesundheit der Menschen dar und bedeutet einen gravierenden Eingriff in das Ökosystem", hieß es am Montag in einer Mitteilung der Initiative aus dem niedersächsischen Wolfenbüttel.
Die Naturschützer boten in dem Schreiben den Landwirten einen Saat-Tausch an. Die MON 810-Samen könnten am 18. April auf dem Marktplatz in Kitzingen gegen ihrer Ansicht nach unbedenkliches Maissaatgut der Sorte Zidane eingetauscht werden. Sollten die Bauern dennoch den Genmais aussäen, wollten die Aktivisten später die Felder "von dem gefährlichen Bewuchs befreien".
dpa



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.