019.01.10|Bayern|Bayern|4
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München - Der Deutsche Alpenverein droht mit dem Ausstieg aus der Bewerbung für die Winterspiele 2018 in München. Bewerbungs-Geschäftsführer Willy Bogner will den DAV-Präsidenten nun zu einem Spitzengespräch einladen.

© dpa
Die Landeshautpstadt München soll sämtliche Wettbewerbe der Eissportarten austragen und zudem das Olympische Dorf sowie das Medienzentrum beherbergen.
Willy Bogner hat die Vision von „freundlichen“ Spielen in Deutschland, auch freundlich zur Natur. Es sollen im Februar 2018 nicht weniger als „grüne Spiele“ in München, Garmisch-Partenkirchen und Schönau am Königssee werden. Sogar die umweltfreundlichsten in der langen Geschichte von Olympia, wünscht sich der Geschäftsführer der Münchner Bewerbungsgesellschaft.
Der DAV-Präsident wünscht sich einen dauerhaften Mehrwert durch Olympia und durch Projekte wie das UNESCO-Biosphärenreservat „Green Gap“ oder auch die „Ökologische Sportregion bayerische Alpen“.
Willy Bogner kündigte gestern auf Anfrage unserer Zeitung an, dass er Röhle noch in dieser Woche zu einem Spitzengespräch einladen werde. Der Termin selbst wird wohl erst nach den Olympischen Winterspielen in Vancouver möglich sein: Bogner wird am 7. Februar nach Kanada fliegen und bis zum Ende am 28. Februar für München 2018 werben.
Die Finanzierung der Projekte indes sei klar, erläutert Bühl. Denn die Kosten seien mit der Verabschiedung des Eckpunkte-Papiers für das erste Bewerbungsdokument in den Gremien nun auch im Veranstaltungs- und im Infrastruktur-Budget enthalten. Über die Aufteilung des Infrastruktur-Budgets streiten derzeit Bund, der Freistaat Bayern sowie die drei betroffenen Kommunen. Bühl nimmt Kritik und Forderungen des DAV jedenfalls ernst. „Ich glaube, dass wir weiterhin einen guten Weg finden werden. Vielleicht war das jetzt ein Wink mit dem Zaunpfahl.“
Von Martin Becker und Matthias Holzapfel

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