010.03.10|Bayern|Bayern|
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Geisenhausen - Die Beamten der Polizeiinspektion Vilsbiburg staunten nicht schlecht, als sie ein fahrbares Geschütz und eine Vierlings-Flak auf einem Tieflader entdeckten.

© Polizei
Ein Polizist steht neben dem Flakgeschütz (Kaliber 8,8 cm, mit Fahrgestell).
Ein Bürger informierte am Dienstagnachmittag die Polizei über zwei "Kriegswaffen", die auf einem Tieflader transportiert werden. Streifenbeamte der Polizeiinspektion Vilsbiburg entdeckten im Ortsbereich von Geisenhausen (Landkreis Landshut) einen entsprechenden Sattelzug und kontrollierten ihn. Sie staunten nicht schlecht, als sie einem fahrbaren Geschütz und einer Vierlings-Flak auf einem Tieflader gegenüberstanden.
Nach Angaben des Lkw-Fahrers wurden die beiden Flakgeschütze aus Österreich abgeholt und nach Deutschland eingeführt. Der 85-jährige Besitzer hatte die Waffen als Leihgabe an ein Militärmuseum in Österreich übergeben und ließ diese nun wieder zurück bringen. Die Geschütze sollten bei einer Spezialfirma restauriert werden. Der Besitzer plante anschließend die Übergabe der Waffen an ein Museum.
Bei den beiden Flugzeugabwehrkanonen handelte er sich um ein Falkgeschütz, Kaliber 8,8 cm, mit Fahrgestell und eine Vierlings-Flak, Kal. 2 cm. Der Fahrer der beauftragten Spedition konnte lediglich Papiere für die Ausfuhr aus Österreich, aber keine deutschen Einfuhrbescheinigungen vorlegen. Die Beamten stellten die beiden Geschütze sicher.

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