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S-Bahn: Schlechte Nachrichten für Fahrgäste

S-Bahn: Schlechte Nachrichten für Fahrgäste

Schlechte Nachricht für die S-Bahn-Kunden! Ab 15. September müssen sie wegen der notwendigen Tempo-Beschränkungen bis Dezember mit weniger Zügen, Änderungen und Verspätungen leben.

Auch im vergangenen Herbst und Winter kam es auf dem S-Bahn-Netz zu erheblichen Behinderungen wegen der Tempo-Beschränkungen.

© Klaus Haag

Auch im vergangenen Herbst und Winter kam es auf dem S-Bahn-Netz zu erheblichen Behinderungen wegen der Tempo-Beschränkungen.

Münchens S-Bahn-Geschäftsleiter Bernhard Weisser hatte noch versucht, die Einschrдnkungen wegen des zur Wiesnzeit stark belasteten S-Bahnnetzes erst danach am 5. Oktober beginnen zu lassen. Die Aufsichtsbehörde Eisenbahnbundesamt (EBA) beharrte auf dem 15. September als „Herbstbeginn“. Grund: „Das haben wir im Vorjahr auch so gemacht. Während des „Behörden-Herbst“ hat das EBA angeordnet, dass die S-Bahnzüge nur maximal 120 statt 140 km/h fahren dürfen. An Stellen, wo Nässe und Herbstlaub zu besonders starker Schmierfilmbildung und damit hoher Rutschgefahr beim Bremsen führen kann, sind nur Tempo 100 erlaubt. Folge: Verspätungen.

„dänk ju weri matsch” - Englischwörterbuch für Bahnmitarbeiter

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vor

Um die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten, hat die DB Änderungen ausgetüftelt, die ab 15. September bis 11. Dezember gelten:

Linie S 2 und Linie S 5

Von den zusätzlichen S-Bahnen für den 10-Minuten-Takt fällt zwischen Dachau und Ostbahnhof sowie zwischen Deisenhofen und Unterpfaffenhofen-Germering jeder zweite Zug aus. Die anderen Züge fahren dafür als dreiteilige Lang-, statt zweiteilige Vollzüge.

Linie S 6

Um Verspätungen zu vermeiden, durch die nachfolgende Regio-Züge blockiert würden, fährt die S 6 nach Tutzing am Ostbahnhof drei Minuten früher ab. Der Ast aus Richtung Kreuzstraße wird dort gebrochen. Kunden müssen zur Innenstadt umsteigen.

Linie S 7

Die S 7 endet Montag bis Freitag in der Früh- und der Späthauptverkehrszeit bereits am Hauptbahnhof. Zum Auffangen größerer Verspätungen stehen außerdem zwei Züge am Ostbahnhof und einer in Geltendorf und Wolfratshausen bereit (Infos und Flyer im S-Bahn-Kundencenter Hauptbahnhof und unter www.s-bahn-muenchen.de).

Übrigens: S-Bahn-Chef Weisser ist optimistisch, dass wenigstens dieses Jahr das letzte Mal der Herbst-Notfahrplan gefahren wird. Weisser: „Alle Züge erhalten für 27 Millionen Euro je zwei zusätzliche Besandungseinrichtungen, durch welche die Bremswirkung auf rutschigen Schienen deutlich besser wird. Wir warten nur noch auf die Genehmigung des EBA."

von Karl-Heinz Dix

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