Passau - Der Schlagabtausch zwischen dem bei einen Messerattentat verletzten Polizeidirektor Alois Mannichl und dem Passauer Oberstaatsanwalt Helmut Walch geht in eine neue Runde.
Der von Mannichl eingeschaltete Anwalt kündigte an, mit dem Leitenden Oberstaatsanwalt ein Gespräch führen zu wollen. "Diese Art der Behandlung muss sich mein Mandant nicht gefallen lassen", wird der Jurist in dem "Bürgerblick"-Artikel zitiert. Chefermittler Walch reagierte darauf gelassen. "Wir streiten uns nicht mit dem Opfer, aber wir müssen uns gegen diese permanenten Vorwürfe wehren", sagte er dem BR.
Als Reaktion auf die Vorhaltungen von Mannichl hatte der Staatsanwalt dem Polizeibeamten auch vorgehalten, dass er unterschiedliche Angaben zum Herkunft des Tatmessers geliefert habe. Das Küchenmesser stammt aus dem Haushalt Mannichls. Der Täter soll es vor dem Reihenhaus des Polizeichefs in Fürstenzell bei Passau entdeckt haben.
dpa



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