ERP - Diese drei Buchstaben haben die Arbeitswelt verändert. Sie stehen für Enterprise Resource Planning, was ins Deutsche übersetzt „Planung von Unternehmensressourcen“ bedeutet.

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ERP Enterprise Resource Planning
Es handelt sich dabei um ein Computerprogramm, das alle Arbeitsprozesse einer Firma unter einen Hut bringt. Der Vorteil für den Arbeitgeber: Er spart Zeit und Kosten. Aber auch die Arbeitnehmer profitieren.
Es gibt eine Vielzahl von Anbietern. Die Marktführer für ERP heißen SAP und Navision. Im Internet gibt es zudem kostenlose Angebote. Das erleichtert die Auswahl eines geeigneten ERP-Systems nicht gerade. Spezielle Internetportale wie zum Beispiel http://www.erp-software.org helfen bei der Entscheidung. Diese bieten einen Überblick über die Angebote und listen deren Vor- und Nachteile auf.
Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten im Lager eines großen Handelsunternehmens. Sie sind zuständig für die Warenauslieferung. Doch bis die Ware bei Ihnen ankommt, müssen viele Arbeitsschritte organisiert werden. Das ERP-System steuert diese.
Das ERP-System vernetzt alle Abteilungen einer Firma miteinander und ermöglicht somit eine einheitliche Abwicklung von der Bestellung bis zur Auslieferung. Die Mitarbeiter können die Daten zu jeder Zeit einsehen und verfolgen, wie weit der Vorgang abgeschlossen ist. Die Arbeitsschritte werden aufeinander abgestimmt und beschleunigt.
Das System funktioniert nicht nur in Handelsunternehmen. Es kann auf unterschiedliche Branchen übertragen werden. Das Prinzip bleibt gleich: ERP-Systeme standardisieren und koordinieren Arbeitsprozesse. Die Einsatzbereiche reichen von der Organisation bis hin zu der Verwaltung und der Kontrolle eines Unternehmens.
Sie fragen sich jetzt, warum Ihre Firma noch nicht mit diesem Wunderprogramm arbeitet. Das könnte daran liegen, dass jedes Unternehmen eine ERP-Software vor eine Prüfung stellt. Denn kein Unternehmen gleicht dem anderen.
Sicherlich können ERP-Systeme eine echte Arbeitserleichterung darstellen. Die Einführung muss von der Geschäftsleitung jedoch gut überlegt und kalkuliert werden. Gerade auf kleine und mittelständische Betriebe können die Standardprogramme nicht angewendet werden. Individuallösungen sind aber teuer und rechnen sich oft nicht.
Es ist wichtig, dass das Programm perfekt auf die Firma abgestimmt ist und auch zukünftigen Entwicklungen standhält. Zudem sollten die Programme einfach zu bedienen sein.



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