München - Nach dem Aus der dreiköpfigen bayerischen Kultband Biermösl Blosn sind am Sonntag gleich sechs Mitglieder der großen Well-Familie mit einem frech-fröhlichen Programm an den Münchner Kammerspielen neu durchgestartet.

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Die bayerische Kultband Biermösl Blosn mit Christoph Well (l-r), Hans Well und Michael Well bei einem ihrer letzten Auftritte am 17. Januar. Inzwischen hat sich die Band in ihrer bisherigen Form aufgelöst.
In Anlehnung an den Volksmusiktitel “Fein sein, beinander bleibn“ inszenieren sie einen zweistündigen Hausmusikabend. Darin geben sie tiefe Einblicke in das turbulente Leben einer Groß-Familie und sparen auch nicht mit herber Kritik am politischen und gesellschaftlichen Zustand der Republik.
Zumindest am Premierenabend schlüpft Kabarettist Gerhard Polt in die Rolle des Haus-Nikolaus der Familie Well. Der tatsächlich auf der Bühne sitzenden über 90-jährigen Mutter von 15 Kindern entlockt er bei der Auflistung aller Kindsnamen nur ein achselzuckendes “Ja mei“. Die Regie des ebenso amüsanten wie musikbereichernden Abends hat Franz Wittenbrink - am Ende viele Vorhänge für das Ensemble, das erst nach drei Zugaben von der Bühne gelassen wird.
dpa



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