München - Der Dürer-Streit hat ein Nachspiel: Staatsgemäldedirektor Schrenk fordert jetzt eine Entschuldigung von Günen-Landtagsabgeordneten Dürr. Dieser hatte ihn der Lüge bezichtigt.
Staatsgemäldedirektor Klaus Schrenk verlangte am Montag eine Entschuldigung vom Grünen-Landtagsabgeordneten Sepp Dürr, der ihn der Lüge beschuldigt hatte. Die beleidigenden Äußerungen entbehrten jeder Grundlage. „Er sollte sich öffentlich entschuldigen“, hieß es in einer Mitteilung der Staatsgemäldesammlungen.
Der Auslöser: Schrenk hatte die Nürnberger zunächst fälschlich beschuldigt, sie hätten Albrecht Dürers „Selbstbildnis im Pelzrock“ bei der letzten Ausleihe im Jahr 1971 beschädigt. Dürr hatte dann am vergangenen Mittwoch gesagt: „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht mehr. Wie soll ich so einer verlogenen Bagage noch was glauben?“
dpa
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