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Kinostart „Mit dir an meiner Seite“ mit Miley Cyrus

„Mit dir an meiner Seite“

In der Teenie-Schnulze "Mit dir an meiner Seite" tritt Miley Cyrus als Zugpferd auf. An ihrer Seite spielt Greg Kinnear. Ob sich der Kinobesuch lohnt, lesen Sie in unserer Kinokritik.

66 BewertungenSchlechtNichts BesonderesSehenswertSehr gutHervorragendDanke für Ihre Bewertung!

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Videotitel

Videobeschreibung (+Laufzeit oder Datum siehe Original).

Die Romane von Nicholas Sparks drehen sich immer um Liebe und Tod. Und sie bieten alle großen Emotionen – unerfüllte Liebe, konsequentes Schmachten, elendes Siechen. Dies kombiniert Sparks immer wieder neu. So lange sich das Star-Aufgebot entsprechend las, waren die Kino-Adaptionen auch ähnlich erfolgreich wie die Bücher.

Das Star-Aufgebot in „Mit dir an meiner Seite“ ist auf zwei Namen reduziert, von denen einer allein Heerscharen in die Kinos locken dürfte: Greg Kinnear spielt den Vater, und er erledigt dies mit der üblichen Routine. Strahlendes Zugpferd ist aber seine Filmtochter, die von Miley Cyrus gespielt wird, dem aktuell größten US-amerikanischen Pop-Phänomen. In der hübsch anzusehenden, erwartungsgemäß wenig tiefschürfenden Teenie-Schnulze dreht sich alles um Ronnie (Cyrus), eine aufmüpfige Göre, die mit dem Erwachsenwerden, der Scheidung der Eltern und einigem mehr nicht klarkommt. Den Sommer soll sie beim Vater an der Küste verbringen. Natürlich weiß man schon nach dem unversöhnlichen Gesicht, das Ronnie anfangs macht, dass sie es trotzdem bald wunderbar finden wird. Natürlich ist der anfangs strikte Papi kein Spießer. Und natürlich ist der Sonnyboy des Ortes (Liam Hemsworth) ein einfühlsamer Adonis. Letztlich endet Cyrus’ zweiter Spielfilm so süßlich-versöhnlich wie ihr Kinodebüt im vergangenen Jahr. Neu ist, dass sie nicht das Doppelleben als Miley Stewart und Hannah Montana führt, sondern ein Mädchen mit vergleichsweise verruchten Privatleben als Diebin spielt.

Gesungen wird hier zwar wenig, doch drängt sich der Vergleich zu den Elvis-Presley-Filmen auf: Heute wie damals ging es darum, einen trällernden Außenseiter auf Kurs zu bringen. Heute wie damals dienen die Filme als Vehikel, den Ruhm eines Sängers zu mehren und ihn auch als Darsteller zu etablieren. Man darf gespannt sein, was von Miley Cyrus in Erinnerung bleiben wird – ihre harmlosen Lieder oder adrette Filmchen wie dieser. Denn sie hat Talent und schlägt sich wacker.

Ulrike Frick

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