Wo Bomben fallen, wird gestorben und gelitten – aber nicht nur dort: Abseits der Schlachtfelder gibt es auch Kriegsopfer. Eine neue Ausstellung gibt diesen Menschen Gesicht und Stimme. Sie macht deutlich: Krieg schlägt nicht nur am Körper Wunden – er zerfrisst auch die Seele.

© Till Mayer
Ausgezehrt vom Bürgerkrieg: ein hungerndes Kind in Äthiopien, aufgenommen im Jahr 2000.
Barry Romo war als US-Soldat in Vietnam – und seit 40 Jahren sucht ihn nachts der Krieg heim. Sechs Menschen musste er im Krieg töten – und fragt jetzt: „Bin ich noch ein guter Mensch?“ Barry Romo reiste zur Eröffnung im Landtag aus den USA an – und hielt eine aufwühlende Rede über den Tod seines Neffen, der einst mit ihm in derselben Einheit diente.
von Robert Arsenschek
Das Buch zur Ausstellung
Begleitend zur Ausstellung ist auch ein Buch erschienen: Till Mayer, Abseits der Schlachtfelder, Erich Weiß Verlag, 68 Seiten, 46 Abbildungen, 10 Euro. Das Buch eignet sich auch für Schüler im Unterricht. Es kann über den Buchhandel bezogen werden, aber auch direkt beim Verlag (www.erich-weiss-verlag.de) bestellt werden.
Da unsere Zeitung Medienpartner der Ausstellung ist, liegt das Buch ab sofort auch in den Geschäftsstellen des Münchner Merkurs und seiner Heimatzeitungen aus. Der Journalist Till Mayer, 38, hat schon aus vielen Kriegs- und Katastrophengebieten berichtet. Er arbeitet eng mit dem Roten Halbmond und dem Roten Kreuz zusammen, das auch Partner dieser Ausstellung ist.



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