426.01.09|KulturFacebook
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Philharmoniker-

© Marcus Schlaf
Der Marstall soll Foyer des Saals werden.
Eine im Doppelsinn „konzertierte Aktion“ fordert Christian Thielemann, Generalmusikdirektor der Münchner Philharmoniker, für die Münchner Konzertsaal-
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Natürlich sind wir, wenn man die internationale Konzertszene betrachtet, mit der Philharmonie nicht im Topf, wo’s kocht. Es geht in München darum, dass man eine einzige Entscheidung trifft: Will ich wirklich drei Säle? Oder möchte ich einen guten – aber was mache ich dann mit den anderen beiden? Philharmonie, Herkulessaal, die sollen dann veröden?
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Erstbelegungsrecht oder nicht, das ist meiner Meinung nach kein Problem. Philharmoniker und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks können gut koordiniert werden. Es gibt sogar eine Studie, die besagt: Proben-
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Ich gehe völlig d’accord, dass ein Orchester von dieser Güte eine würdige Heimstatt braucht. Ich bin den Kollegen da überhaupt nicht böse. Der Ist-
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Ich stelle mir die Diskussion ergebnisoffen vor. Es kann durchaus sein, dass am Ende der Marstall als Konzertsaal dabei herauskommt. Damit verbunden ist aber ein wichtiges Konzept: Was machen wir mit der Philharmonie? Wir können da nicht einfach ausziehen und die Kiste stehen lassen. Außerdem sollte man eines nicht vergessen, bevor man am Marstallplatz zu graben anfängt: Der Gasteig als Standort mit seiner Infrastruktur existiert bereits.
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Hundert Millionen ganz wörtlich gesehen im Boden zu versenken, finde ich nicht so toll. Ich mag eben Künstlergarderoben, in denen man ein Fenster aufmachen kann. Die Planung hat etwas sehr Beengtes.
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Das funktioniert nicht. Unter 2000 geht’s nicht, schon allein wegen der groß besetzten Werke, die auch Raum brauchen. Und über 2100 Plätze sollten es auch nicht sein. Wir sehen das am so geliebten Musikvereinssaal in Wien. Der ist traumhaft, für symphonische Schwergewichte aber zu klein.
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Stadt-
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Das ist mir eigentlich zu billig, diese Kategorie will ich nicht bedienen. Es geht um eine Sach-
Das Gespräch führte Markus Thiel
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