Heute startet bei RTL die sechste Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ – Sender sucht diesmal Finalisten „mit Persönlichkeit“

© dpa/RTL
Sie sichten die Talente: Chefjuror Dieter Bohlen (l.) sowie Nina Eichinger und Volker Neumüller, der für Schauspieler Max von Thun in das dreiköpfige Gremium nachrückte.
Fünfmal suchte RTL „Normalos mit tollen Stimmen“, in der sechsten Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“, die heute beginnt, ist es für die Kandidaten „ganz wichtig, dass sie Persönlichkeit haben“. So jedenfalls äußerte siche Chefjuror Dieter Bohlen vor dem Start.
Was das bedeutet, verdeutlichte RTL-Sprecherin Anke Eickmeyer gestern im Gespräch mit unserer Zeitung. Vor allem die mittlere, die sogenannte „Recall“-Phase wurde verlängert und verändert. Nicht einfach „nur“ singen mussten die 120 Möchtegern-Stars, die die Bewerbungsphase überstanden hatten, sondern diverse Coachings und Mutproben absolvieren. Höhepunkt war ein Aufenthalt auf der Ferieninsel Teneriffa. Die männlichen Bewerber mussten hier – ähnlich wie Robbie Williams bei seiner jüngsten Bühnenshow – kopfunter am Seil hängend singen, die weiblichen hatten mit einer Schlange um den Hals Töne zu produzieren. Die jungen Männer seien samt und sonders sofort dazu bereit gewesen, verriet Eickmeyer, von den jungen Frauen habe man einige erst „überreden“ müssen. Mit Übungen wie diesen wollte der Sender laut Eickmeyers die „Nervenstärke“ der 37 verbliebenen Kandidaten testen.
Doch auch sonst wurden die Teilnehmer fit gemacht für die Finalshows, die ab 28. Februar jeweils samstags live zu sehen sind. So waren Fitness- und Interviewtrainings zu absolvieren, auch eine Gesangsausbildung stand auf dem Programm. Von den 30 Kandidaten, die Teneriffa überstanden, mussten sich – nach einem Workshop mit Anastacia – weitere 15 verabschieden.
Nicht auf ihre Nervenstärke testen lassen haben sich übrignens die ursprünglich vorgesehenen Ko-Juroren der sechsten Staffel, Moderatorin und Schauspielerin Nina Eichinger und Schauspieler Max von Thun. Mit dem Ergebnis, dass – als Folge von Meinungsverschiedenheiten mit Dieter Bohlen – Max von Thun schon bald die Jury verließ und durch Künstlermanager Volker Neumüller ersetzt wurde.
Von Rudolf Ogiermann



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