München/Dresden - Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) erklärte am Freitagabend zum Wechsel von Christian Thielemann nach Dresden, seine herausragende Qualität als Dirigent sei immer unbestritten gewesen.

© Marcus Schlaf
Ude und Thielemann bei der Vertragsunterzeichnung im Jahr 2003.
Thielemann war zuletzt im September für den erkrankten Luisi in Dresden am Pult der Staatskapelle eingesprungen. Über einen Wechsel nach Dresden war deswegen immer wieder spekuliert worden. Thielemanns Vertrag als Chefdirigenten der Münchner Philharmoniker läuft 2011 aus.
Beim Streit mit der Stadt München ging es um die Entscheidungskompetenz des Generalmusikdirektors. Thielemann wollte das letzte Wort darüber haben, welche Stücke Gastdirigenten mit seinen Münchner Philharmonikern aufführen dürfen. Die Stadt bestand dagegen darauf, dass der Chefdirigent zwar mitentscheidet. Im Vertrag aber steht: "Die Letztverantwortung liegt nach Anhörung des Orchestervorstandes beim Intendanten." Dies wollte Thielemann nicht akzeptieren.
dpa



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