009.10.09|KulturFacebook
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Vor der 500. Sendung von „Zimmer frei“ hat der Westdeutsche Rundfunk (WDR) eine Folge der Reihe mit Satiriker Martin Sonneborn als Gast gestrichen.

© dpa
Martin Sonneborn - beim WDR darf er nicht auf Sendung.
„Die Sendung ging einfach nicht. Es hat hinten und vorne nicht funktioniert, es war einfach nicht lustig“, sagte WDR-
In der eigentlich für den vergangenen Sonntag (um 22.15 Uhr im WDR-
Sonneborn, von 2000 bis 2005 Chefredakteur des Satiremagazins „Titanic“, sagte, er wundere sich, dass eine WDR-
Der Journalist fügte an, mit seiner Partei nun künftig für die Abschaffung der Rundfunkgebühren einzutreten. Am kommenden Sonntag laden Christine Westermann und Götz Alsmann zum 500. Mal einen Prominenten ein, diesmal den Fernsehproduzenten und Moderator Hubertus Meyer-
Seit 13 Jahren testen die beiden Gastgeber, ob ihr Kandidat tauglich ist für ihre fiktive WG und einziehen darf. Sonneborn durfte nicht – Bausch zufolge auch eindeutig nach dem Geschmack des Studiopublikums. Sonneborn gründete im Jahr 2004 „Die Partei“, die sich nach eigenem Bekunden etwa für „Tierschutz und Eliteförderung“ einsetzt, satirisch den Wiederaufbau der innerdeutschen Mauer fordert – und zur Bundestagswahl im September nicht zugelassen wurde.
von Yuriko Wahl und Carsten Rave
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