München - Sie leben in den Tag hinein, lassen sich treiben, lungern in der Stadt herum – und sind chronisch pleite. Die Totschläger Markus S. (18) und sein Spezl Sebastian L. (17) haben in ihrem kurzen Leben noch nichts zustande gebracht.

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Markus S. und Sebastian L. haben in ihrem kurzen Leben noch nichts zustande gebracht.
Berufslos, arbeitslos. Um den Tag herumzubringen, saufen sie und dröhnen sich mit Drogen zu. Von den Totschlägern ist der 18 Jahre alte Markus S. derjenige, der die meiste Erfahrung mit der Justiz hat. Der Münchner ist in diesem Jahr bereits zwei Monate im Gefängnis gesessen. Wegen schwerer räuberischer Erpressung war er zunächst vier Wochen in U-Haft, dann wurde er zu einem Monat Dauerarrest verurteilt.

Videobeschreibung (+Laufzeit oder Datum siehe Original).
Der zweite Schläger von Solln ist wiederum ein großer Fan von Markus S. Der 17 Jahre alte Sebastian lebte bis vor zwei, drei Jahren bei seiner Familie in Haidhausen. Bis zum Jahr 2006 war er ein Teenager wie jeder andere auch. Ging zur Schule und war Konfirmand. Dann geriet Sebastian L. auf die schiefe Bahn, beging Diebstähle, rutschte ins Drogenmilieu ab. Bis zur tödlichen Prügel-Orgie wohnte Sebastian L. in einer Einrichtung für drogensüchtige Jugendliche in Obersendling. Dort leben junge Männer, die massive Drogenprobleme und psychosoziale Schwierigkeiten haben wie Bruch mit Elternhaus, Eingliederungs- sowie Entwicklungsstörungen. Sebastian L. konnte sich jedoch frei bewegen und mit seinem Schläger-Spezl Markus S. herumlungern.
Jacob Mell
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