München - Der Angeklagte im Prozess um den Mord an Dirk von Poschinger-Camphausen hatte mehrere Waffen sowie kiloweise Munition in seiner Garage gelagert. Eine der Pistolen stammt aus der Asservatenkammer der Justiz.

© dpa
Rainer H.: Killer im Hausmeister-Kittel?
„Wahrscheinlich wurde die Pistole irgendwann weiter veräußert“, erklärte am Mittwoch ein Kriminalbeamter als Zeuge im Mordprozess. Es sei damals „durchaus üblich“ gewesen, dass derlei Waffen wieder zurückgeführt werden in den normalen Kreislauf. Buch führte darüber offenbar niemand.
Rainer H. soll Poschinger-Camphausen erschossen haben, um an dessen 50.000 Euro teure Limousine zu kommen. Die habe er aus Geldnot verkaufen wollen. Rainer H. hingegen behauptet, seine Ex-Frau habe das alles inszeniert, um ihn fertig zu machen. Das jedenfalls hatte der Angeklagte seiner Mutter gegenüber geäußert, als diese ihn in Haft besuchte. Im Prozess schweigt H. eisern.
Bettina Link
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