109.03.10|München|München|4
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München - Die niedrigste Kriminalität, die wenigsten Hartz-IV-Empfänger, die meisten Ausländer: München taucht in einem am Dienstag vorgestellten Vergleich von Deutschlands Landeshauptstädten für 2008 gleich mit mehreren Superlativen auf.

© dpa
München taucht in einem Vergleich von Deutschlands Landeshauptstädten für 2008 gleich mit mehreren Superlativen auf.
An der Isar erhielten demnach von tausend Einwohnern im Erwerbsalter 54 Hartz-IV, Schwerin kam hingegen unter den 16 Landeshauptstädten auf den Negativrekord von 204. Der Vergleich, den die brandenburgische Hauptstadt Potsdam seit 1995 veröffentlicht, bescheinigt München mit 23,1 Prozent den höchsten Ausländeranteil und mit 78 erfassten Fällen pro tausend Einwohnern die geringste Kriminalität.
Mit statistisch gesehen 7,7 Todesfällen pro tausend Einwohnern hatte München die niedrigste Sterberate - und lag aber bei den Geburten gemeinsam mit Potsdam hinter Dresden schon auf Platz zwei. München verzeichnete im Jahr 2008 außerdem noch nicht einmal halb so viele Arbeitslose wie Berlin. In der bayerischen Landeshauptstadt waren 5,2 Prozent ohne Job, in der Bundeshauptstadt 12,9 Prozent. Die Münchner hatten auch bei der Kaufkraft die Nase vorn, mit weitem Abstand vor den Düsseldorfern und Wiesbadenern.
Mit 78 erfassten Straftaten pro 1000 Einwohnern verteidigte München zudem den Titel der sichersten Landeshauptstadt. Deutlich gefährlicher lebten die Schweriner mit 169 erfassten Taten pro tausend Einwohnern. Bei so vielen Superlativen scheint es kein Wunder zu sein, dass sich immer mehr Leute in München wohnen wollten: Von 2004 bis 2008 schnellte die Bevölkerungszahl der bayerischen Landeshauptstadt um 7,4 Prozent auf fast 1,4 Millionen in die Höhe. Keine andere Stadt in dem Vergleich konnte einen stärkeren Zuwachs verzeichnen.
lby
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