München – Das Olympiagelände als Weltraumbahnhof oder die Allianz Arena auf der Theresienwiese – natürlich alles Utopie. Doch die Bildbearbeitung am PC macht es möglich: So haben Sie München noch nie gesehen!

© dpa/Monatage: len
So haben Sie München noch nie gesehen: Der Olympiapark als Weltraumbahnhof.
Bilder sagen mehr als Tausend Worte - und wenn sie mehr als die pure Realität wiedergeben sollen, helfen PR-Agenturen und Foto-Künstler gerne nach. Was bis vor wenigen Jahren nur für Profi-Anwender möglich war, kann mittlerweile durch immer bessere Computer und (auch kostenlose) Grafikprogramme fast jeder am heimischen PC.
Bei Profi-Anwendern ist das Werkzeug der Wahl das Grafikprogramm Adobe Photoshop. Der hohe Preis der Vollversion (aktuell CS4) macht Photoshop für den Privatanwender zwar nicht unbedingt leicht erschwinglich, dennoch lassen sich viele Dinge bereits mit der abgespeckten Version Photoshop Elements für unter 100 Euro verwirklichen – so entstehen spektakuläre Fotos, die den letzten Urlaub in einem anderen Licht erscheinen lassen, oder kreative Spielereien (kostenlose Alternativen, siehe unten).
Im Internet gibt es eine riesige Photoshop-Gemeinschaft mit unzähligen Foren und Blogs. Passend dazu stehen im Netz zahllose Tutorials (kurze Videos mit Tipps und Tricks) zur Verfügung.
Dass die Möglichkeiten der Bildmanipulation noch lange nicht ausgereizt sind, zeigte Ende des vergangenen Jahres die Photoshop-Convention in München, zu der sich Profi-Anwender in der Alten Kongresshalle trafen. Veranstaltet wurde das Branchen-Meeting von der Macromedia Akademie für Medien und Kommunikation aus München.
Russell Brown (die Russell Brown Show), der künstlerische Entwicklungsleiter beim Softwarehersteller Adobe, gab dort einen Vorgeschmack, was in der Zukunft in Sachen Bildbearbeitung mit Photoshop möglich sein könnte – oder auch nicht, so ganz genau wollte er sich da nicht festlegen lassen.
Schicken Sie uns Ihre Kreation per e-Mail an onlineredaktion@tz-online.de zusammen mit Ihrem Namen, Adresse und Telefonnummer. Einsendeschluss ist der 1. April 2010. (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.) Im Laufe des Wettbewerbs zeigen wir hier Ihre Kunstwerke .
Unter allen Einsendern können dann unsere User das beste Bild wählen.
Und das gibt es zu gewinnen: Der Einsender mit dem besten Bild erhält einen Photoshop-Aufbaukurs bei der Macromedia Akademie der Medien. Auf dem Lehrplan stehen:
Neben Photoshop-Seminaren zu unterschiedlichen Themen bietet die Macromedia (Elsenheimerstraße 63 in München) weitere Schulungen im Bereich Grafik, Multimedia, Web-Programmierung und Video an.
Neben dem Profi-Standard Photoshop gibt es kostenlose Grafikprogramme, die ähnlich aufgebaut sind. Eine kleine Auswahl der bekanntesten Free-Ware-Programme:
GIMP: Das derzeit wohl bekannteste Grafikprogramm in der Freeware-Szene. Auch diese Software arbeitet mit Ebenen, Pfaden und Kanälen. Zudem gibt es über 100 Plugins, die den Funktionsumfang je nach Bedarf erweitern. Download und mehr Infos unter gimp.org.
CinePaint: Von GIMP hat sich das CinePaint-Projekt abgespalten. Der Name deutet schon daraufhin, dass das Programm auch zur Bildbearbeitung in Filmen eingesetzt wird. Unterstützt wird CinePaint von den Film-Firmen Industrial Light and Magic (ILM), Sony Pictures Imageworks und DreamWorks. Download und mehr Infos unter cinepaint.org.
Krita: Dieses Grafikprogramm ist in der Software-Paket Koffice enthalten. Es läuft allerdings nur auf Linux-Betriebssystemen. Krita erinnert stark an Photoshop und bietet eine ähnliche Funktionalität. Download und mehr Infos unter koffice.org.
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