004.02.10|München|München|1
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München - Zur Münchner Sicherheitskonferenz rechnet die Münchner Polizei mit rund 5000 Demonstranten, ein Teil von ihnen soll gewaltbereit sein. Schon jetzt rufen Siko-Gegner im Internet zu Krawallen auf.

© RK
Demonstration gegen die Sicherheitskonferenz 2009.
Bei der Münchner Sicherheitskonferenz erwartet die Polizei am Samstag rund 5.000 Demonstranten, darunter 500 gewaltbereite Autonome und Linksextremisten.
Im Internet werde zu Angriffen und Blockaden aufgerufen, erklärte der Münchner Polizeivizepräsident Robert Kopp am Donnerstag. Die Polizei werde die internationale Konferenz mit 3.700 Beamten schützen.
Die linke Szene aus Nürnberg, München und Stuttgart mobilisiere bundesweit für gewaltbereite Proteste bei der Großkundgebung am Samstag ab 12.00 Uhr. Im Internet kursierten Aufrufe wie “Sicherheitskonferenz angreifen“. Kopp kündigte “energisches und konsequentes Einschreiten gegen Gewalttäter“ an.
Das Gewaltpotential der Demonstranten schätzt die Polizei als höher als in den vergangenen Jahren ein, sagt Sprecher Wolfgang Wenger. "Wenn man sieht, dass bundesweit die Gewalt gegen Polizeibeamte zunimmt, muss man da schon vorsichtig sein." Seine Kollegen würden keinen Spielraum für Gewalt lassen.
Rund um das Tagungshotel hat die Stadt München eine Sperrzone eingerichtet. Bereits am Freitagabend wollen 1.000 Demonstranten auf dem Marienplatz gegen die Tagung protestieren.
Am Samstagmittag wollen rund 5.000 Demonstranten vom Marienplatz zum Odeonsplatz marschieren. Die bayerische Polizei wird von Beamten aus Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Berlin, Sachsen und der Bundespolizei unterstützt.
dpa/kkr
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