München - 55 Millionen Euro Schaden richten international agierende Datendiebe alljährlich mit den kopierten Daten deutscher Bankkunden an, die Bares an manipulierten Geldautomaten abheben. So funktioniert's:

© LKA
Ein Betrüger manipuliert den Geldautomaten: Schemenhaft ist das Aufsatzgerät samt Mini-Kamera zu erkennen.
Mit immer mehr Hightech treten die Banken den Tätern entgegen. Mittlerweile gibt es bereits Bankomaten, die einen stillen Alarm auslösen, sobald in irgendeiner Form an ihnen herumgeschraubt wird. Doch auch die Täter rüsten ständig nach.
Im Bayerischen Landeskriminalamt informierte sich Innenminister Joachim Herrmann am Dienstag über den neuesten Stand. Erstmals gewährten die LKA-Fahnder Einblick in eine komplette Fälscherwerkstatt - und zwar vom Datenklau in der Bank bis hin zur fertig kopierten Karte, mit der innerhalb von Minuten vom Ausland aus das Konto deutscher Bankkunden abgeräumt wird:
Wer betrogen wurde, bekommt den Schaden in der Regel von der Bank ersetzt - sofern der Schaden rechtzeitig gemeldet wird.
Dorita Plange
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