München - Die Münchner S-Bahn und die städtische Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) werden zum Zeitpunkt der Beerdigung des Opfers des Anschlags im Sollner S-Bahnhof eine Gedenkminute einlegen und alle Bahnen und Busse innehalten lassen.

© dpa
Blumen und Grablichter am Tatort am S-Bahnhof Solln.
Die Gedenkminute soll den Fahrgästen Gelegenheit geben, ihre Trauer um den Toten und ihre Anteilnahme für die Hinterbliebenen sowie die Solidarität mit Menschen, die Zivilcourage an den Tag legen, zu bekunden. Oberbürgermeister Christian Ude hatte als Vorsitzender der Gremien des MVV die beiden Verkehrsunternehmen um diese Geste gebeten, die Anregung dazu war aus der Bürgerschaft gekommen.
SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier hat den von jugendlichen Schlägern am S-Bahnhof Solln getöteten Dominik B. (50) einen „Helden“ genannt. Allerdings ist der Außenminister gegen härtere Strafen für Jugendliche.

Videobeschreibung (+Laufzeit oder Datum siehe Original).
AP
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