001.09.10|Politik|Politik|4
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München - Die umstrittene Personalpolitik von Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) sorgt für Ärger im Landtag.

Die Opposition reagiert mit scharfer Kritik auf hoch dotierte Neueinstellungen und fordert von Zeil Aufklärung gegenüber dem Parlament.
Wie berichtet, hat Zeil für überdurchschnittliche Gehälter zwei Ex-Journalisten auf Führungsposten eingestellt. Die hoch dotierte Anstellung des Planungschefs und der Pressesprecherin trotz harter Sparzwänge der Regierung erregt bei den Beamten im Haus sowie im Kabinett Unmut.
Der Grünen-Abgeordnete Martin Runge fordert von Zeil „umgehend Aufklärung“ über Hintergründe und Kosten des neuen Planungsstabs. Offenbar werde das Personal „für die schwarz-gelben Hahnenkämpfe aufgebläht“.
In seinen Reden fordere Zeil einen schlanken Staat, lästert Alexander Muthmann (Freie Wähler), „wenn es aber darum geht, polit-strategisch gegen die CSU aufzufahren, ist offensichtlich kein Berater zu teuer“. Er sieht darin eine Reaktion auf die umstrittenen Resonanzstudien der Staatskanzlei. Die SPD will in einer parlamentarischen Anfrage Auskunft über Details des neuen Stabs und dessen Bezahlung erzwingen.
cd

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