014.03.10|Politik|Politik|1
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Berlin - Die Deutsche Bahn will mit einer neuen Sicherheitsoffensive gegen Gewalt und Sachbeschädigung in Zügen und an Bahnhöfen vorgehen.

© dpa
Die Bahn plant eine Sicherheitsoffensive gegen Gewalt und Sachbeschädigung.
Ein Bahnsprecher bestätigte am Sonntag einen entsprechenden Bericht der “Bild am Sonntag“. Am Montag wolle die Bahn der Öffentlichkeit Details vorstellen.
Nach Informationen der Zeitung sollen die 3350 eigenen Sicherheitskräfte der Bahn um 150 Mann aufgestockt werden. Geschulte Mitarbeiter sollten in Zukunft nicht nur an einem Bahnhof eingesetzt werden, sondern bundesweit. Rund 11 000 Service-Mitarbeiter, Kundenbetreuer und Zugbegleiter sollten in Sicherheitstrainings besser geschult werden.
Das Konzept sehe auch vor, dass die 6500 Überwachungskameras in Zügen und Bahnhöfen künftig detailliertere Aufnahmen liefern. Eine neue Software solle helfen, verdächtige Gegenstände und auffällige Personenbewegungen leichter auf den Überwachungsmonitoren zu erkennen.
Jeden Tag gibt es nach Angaben der Zeitung bei der Bahn rund 30 Fälle von Körperverletzung, im Jahr über 10 000. Die DB-Zentrale registriere insgesamt pro Jahr rund 87 000 Straftaten - von der Sachbeschädigung bis zum Schwarzfahren.
dpa

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