118.06.10|Politik|3 Kommentare
Artikel drucken|Artikel empfehlen|Schrift a / A
München - So grün gab’s die CSU noch nie. Am Samstag soll ein ungewöhnlicher Forderungskatalog beschlossen werden. Ökologie und Ethik müssen Maßstab allen politischen Handelns werden. Oberbayern will Vorreiter sein.

© dpa
„Aus Verantwortung für die Schöpfung“: Die CSU will Oberbayern zur führenden Öko-
Schon die Kurzfassung klingt irgendwie nicht nach CSU. Ganz Oberbayern soll „klimaneutral“ werden, Bayern soll Geld nur noch unter sozialen, ethischen und ökologischen Maßstäben investieren – und Deutschland soll das Solar-
Die Autoren sind zwei junge Umweltpolitiker Anfang 30. Der Altöttinger Kreisrat Martin Huber und der Ingolstädter Diplom-
„Weg vom Öl“ ist das Konzept beim Verkehr. Ganz Oberbayern soll schrittweise zur Modellregion für Elektromobilität ausgebaut werden. Als Modellkommune hatte die Staatsregierung bisher Garmisch-
Manches im mit Parteichef Horst Seehofer bisher nicht abgestimmten Papier hält Schneider wohl auch für sehr visionär und nicht allzu schnell umsetzbar, steht aber hinter den Zielen. „Es ist uns ernst damit, CO2 zu reduzieren“, sagt Schneider. Ein schneller Ausbau der Erdgas-
An das Finanzministerium geht zudem die Forderung, Pensionsrückstellungen und größere Geldanlagen ausschließlich nach UN-
Hauptredner beim Parteitag in der Erdinger Stadthalle ist Parteichef Seehofer. Neuwahlen stehen nicht an. Staatskanzleichef Schneider will in seiner Rede auch für die in der Regierungszentrale entwickelte Strategie „Aufbruch Bayern: Familie, Bildung und Innovation“ werben – und ein bisserl Nachhilfe für Berlin anbieten. „Wir haben für Bayern eine Zukunftsstrategie. So etwas bräuchte auch die Koalition auf Bundesebene.“
Christian Deutschländer