530.11.08|Politik
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Berlin - Nach der Freilassung von drei BND-

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Einer der drei BND -Agenten verlässt die Strafanstalt in Pristina.
Ein namentlich nicht genannter hochrangiger Mitarbeiter des Bundesnachrichtendiensts (BND) sagte der “Süddeutschen Zeitung“ (Samstag): “Es war gleich klar, dass die Vorwürfe gegen die drei Männer fingiert waren. Da darf man nicht zusehen, wie die weiter im Gefängnis schmoren.“ Auch die Linke warf der Bundesregierung mangelndes Engagement vor. Das Parlamentarische Kontrollgremium des Bundestags soll die Vorwürfe nun prüfen. “Wir werden dem im Kontrollgremium nachgehen“, sagte dessen Vorsitzender Thomas Oppermann (SPD) am Samstagabend in der ARD.
Die drei Agenten hatten das Kosovo am Samstag verlassen, zehn Tage nach ihrer Festnahme in Pristina wegen eines angeblichen Bombenanschlags. Eine Sondermaschine flog sie von einem Militärflugplatz in Pristina aus. Sie waren am Freitagabend freigelassen worden und hatten die Nacht in der deutschen Botschaft verbracht. “Die Bundesregierung war immer von der Unschuld der drei Deutschen überzeugt“, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg am Samstag in Berlin.
Laut Medien hatten die drei Agenten Informationen über Mafia-
Die kosovarischen Behörden hatten den drei Deutschen vorgeworfen, Mitte November einen Bombenanschlag auf das Kosovo-
Im Magazin “Focus“ kritisierte ein hochrangiger BND-
Der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion, Wolfgang Neskovic, warf Außenminister Frank-
Das Auswärtige Amt wies die Kritik zurück. Das Außenministerium habe sich intensiv für die Männer eingesetzt und in ständiger Verbindung mit ihnen sowie den kosovarischen Behörden gestanden, sagte ein Sprecher am Sonntag.
dpa