München - Die CSU sieht die FDP weiter als einzigen Wunschpartner nach der Bundestagswahl, setzt die Angriffe auf die Liberalen aber unvermindert fort.

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Dobrindt ist gegen eine Jamaika-Koalition.
CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt lehnte in einem Interview mit dem "Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung" (Dienstag) eine Jamaika-Koalition von Union, FDP und Grünen ab. Die Grünen seien eine "verzopfte Partei", sagte Dobrindt. "Wir sagen ganz eindeutig, dass wir eine Koalition mit der FDP im Bund wollen, weil wir da am meisten bewegen können für Wachstum, Steuersenkungen und Arbeitsplätze." "Neoliberale Ideen" wie Einschränkungen beim Kündigungsschutz, Agrarbeihilfen, Nacht- und Schichtzuschlägen seien mit der CSU aber auf keinen Fall zu machen.
Dobrindt warf der FDP vor, CSU-Initiativen für die Milchbauern und den Schutz von Kindern vor Sexualverbrechern zu blockieren: "Wenn es um das Überleben unserer Bauern und den Schutz unserer Kinder geht, legt die FDP die Hände in den Schoß."
Die schlechten Rahmenbedingungen habe die CSU zu verantworten. "Sie hat seit 2005 in der Bundesregierung die Milchquote erhöht, Biokraftstoffe besteuert, Agrardiesel kaum entlastet und zusätzliche Bürokratie aufgebaut", sagte Gruß.
dpa



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