Brüssel - Die Euro-Finanzminister wollen am Donnerstag über die Griechenland-Rettung beraten. Angeblich soll das neue Hilfsprogramm einen Umfang von mindestens 130 Milliarden Euro haben.

© dpa
Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker hat die Finanzminister der Währungsunion nach Brüssel bestellt.
Nach tagelangem Nervenkrieg kommt Bewegung in die Griechenland-Rettung: Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker bestellte am Mittwoch die Finanzminister der Währungsunion für Donnerstagabend nach Brüssel. Dabei könnte in einem ersten Schritt das grüne Licht für einen Schuldenerlass der privaten Banken und Fonds gegeben werden. Das ist eine der Bedingungen für ein zweites Rettungspaket, mit dem die Hellenen vor der im März drohenden Pleite bewahrt werden sollen.
Nach den Verhandlungen über den Schuldenerlass ringt die Regierungskoalition in Athen weiter mit den internationalen Geldgebern über weitere Spar- und Reformmaßnahmen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat mehrfach klargemacht, dass das vorbereitete zweite Hilfspaket von 100 Milliarden Euro nur aufgelegt wird, wenn die Griechen die Konsolidierungsbedingungen auch erfüllen.
ap



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.