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Stuttgart 21: Bahnhofsprojekt von der Planung bis heute

Stuttgart 21 - Eine unendliche Geschichte 

  • November 1995: Bahn, Bund, Land und Stadt unterzeichnen eine Rahmenvereinbarung. Das Projekt soll fünf Milliarden Mark (rund 2,5 Milliarden Euro) kosten. © dpa

  • November 1997: Das Düsseldorfer Architektenbüro von Christoph Ingenhoven erhält den Zuschlag für den Umbau in einen unterirdischen Durchgangsbahnhof mit großen Lichtaugen. © dpa

  • Oktober 2001: Das Planfeststellungsverfahren beginnt. © dpa

  • 20. Dezember 2007: Der Gemeinderat der Landeshauptstadt lehnt einen Bürgerentscheid über das Milliardenprojekt mit großer Mehrheit ab. Rund 67 000 Bürger, dreimal mehr als notwendig, hatten dafür votiert. © dpa

  • 3. November 2008: Der Bundesrechnungshof prophezeit Kosten von mehr als 5 Milliarden Euro für S21. © dpa

  • 2. April 2009: Bund, Land und Bahn unterzeichnen die Finanzierungsvereinbarung. © dpa

  • 2. Februar 2010: Die Bauarbeiten beginnen mit einem Festakt. © dpa

  • 30. September 2010: Der Konflikt um Stuttgart 21 eskaliert. Bei der Räumung des Schlossgartens werden weit mehr als 100 Demonstranten und etliche Polizisten verletzt. Kurz nach Mitternacht werden die ersten Bäume gefällt. © dapd

  • 9. Oktober 2010: An einer Demonstration gegen Stuttgart 21 und den Polizeieinsatz am “schwarzen Donnerstag“ nehmen laut Polizei 65 000, laut Veranstaltern bis zu 100 000 Menschen teil. © dpa

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    22. Oktober - 27. November 2010: In acht Runden Schlichtung streiten sich Befürworter und Gegner von S21 über die Leistungsfähigkeit des Tiefbahnhofs. © dapd

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    30. November 2010: Schlichter Heiner Geißler gibt grünes Licht für S21, mahnt aber Nachbesserungen an. Die Bahn wird unter anderem zu einem “Stresstest“ verpflichtet. © dpa

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    26. Januar 2011: Der Untersuchungsausschuss des Landtags schließt seine Arbeit ab. SPD und Grüne machen die Landesregierung für den massiven Polizei-Einsatz verantwortlich, nach Ansicht der damaligen Koalitionsparteien CDU und FDP gab es keinen politischen Einfluss. © dpa

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    21. Juli 2011: Ein Gutachten des Schweizer Verkehrsberatungsbüros sma bestätigt, dass der geplante Tiefbahnhof den Stresstest bestanden hat und die geforderte Leistung erbringt. © dpa

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    29. Juli 2011: Bei der Präsentation des S-21-Stresstests schlägt Schlichter Heiner Geißler unter dem Motto “Frieden in Stuttgart“ überraschend einen kombinierten Tief- und Kopfbahnhof vor. Die Bahn lehnt die Kombi-Lösung ab. © dpa

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    13. September 2011: Das grün-rote Kabinett um Ministerpräsident Winfried Kretschmann beschließt, dass das Land keinen Cent mehr als die vorgesehenen 824 Millionen Euro zahlt, wenn der Kostendeckel von 4,5 Milliarden Euro gesprengt werden sollte. © dapd

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    27. November 2011: S21-Gegner erleiden eine Niederlage bei der Volksabstimmung: 58,8 Prozent der Teilnehmer stimmen gegen einen Ausstieg des Landes aus der Finanzierung des Bahnprojekts - und damit für Stuttgart 21. Die Beteiligung liegt bei 48,3 Prozent. © dpa

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    15. Februar 2012: Die Polizei räumt das Protest-Camp der S21-Gegner im Schlossgarten. Die Bahn will gut 100 Bäume fällen und knapp 70 weitere versetzen. © dpa

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