225.07.10|Politik|Politik|14
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München - Die FDP-Eckpunkte für ein neues Sorgerecht stoßen auf Widerstand in der CSU. Die Widerspruchslösung sei nicht ausreichend durchdacht. Der CSU geht es vor allem darum, die Mütter zu schützen.

© dpa
Die CSU-Vizegeneralsekretärin Dorothee Bär sagte dem Münchner Merkur, die "Widerspruchslösung ist nicht ausreichend durchdacht".
Die CSU-Vizegeneralsekretärin Dorothee Bär sagte dem Münchner Merkur, die "Widerspruchslösung ist nicht ausreichend durchdacht". Die FDP will einen Gesetzentwurf vorlegen, wonach unverheiratete Eltern von Anfang an das Sorgerecht gemeinsam ausüben, es sei denn, die Mutter legt Widerspruch ein und erhält beim Familiengericht Recht.
Diese Lösung hatten auch CDU-Politiker gutgeheißen. Bär hingegen sagte der Zeitung, es dürfe "in keinem Fall dazu kommen, dass die Mutter in einer ohnehin hochemotionalen Phase auch noch tätig werden muss. Der aktive Part muss vom Vater ausgehen."
Christian Deutschländer

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