München - Nach dem erfolgreichen Volksbegehren für ein striktes Rauchverbot in Bayerns Gastronomie lehnt die FDP ein Einlenken der schwarz-gelben Koalition ab. Die SPD ist erfreut.
Innenexperte Andreas Fischer warnte am Donnerstag vor einer “gesellschaftlichen Spaltung, die ein totales Rauchverbot in der Gastronomie mit sich bringen würde“. Eine völlige Ausgrenzung der Raucher entspreche nicht den Vorstellungen der FDP von einer toleranten Gesellschaft. “Ein solches Totalverbot wäre ein weiterer Schritt in einen Verbotsstaat, den wir als Freie Demokraten ablehnen.“ Die FDP werde weiter für das bestehende Gesetz kämpfen. “In Wahrheit ist nämlich bereits das Rauchen in Gaststätten mit geringfügigen Ausnahmen verboten.“ Das bestehende Gesetz schaffe den unbedingt nötigen Ausgleich zwischen den unterschiedlichen Interessen der Gesellschaft.
dpa



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