016.04.09|Politik|Politik|3
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Berlin - Die Bundesregierung wird der Anti-Rassismus-Konferenz der Vereinten Nationen kommende Woche in Genf vermutlich fernbleiben. Der Grund: die Anwesenheit des iranischen Präsidenten.

© dpa
Deutsche Politiker sollten sich nach Aussage des Menschenrechtsbeauftragten des Auswärtigen Amtes, Günter Nooke, nicht zur Kulisse machen lassen für einen Auftritt des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad (Foto).
“Deutschland wird sich - ebenso wie einige andere EU- Staaten - mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an der Konferenz nicht beteiligen“, sagte der Menschenrechtsbeauftragte des Auswärtigen Amtes, Günter Nooke, in Berlin. Die endgültige Entscheidung soll an diesem Freitag fallen.
Damit wäre Deutschland erstmals seit Jahrzehnten bei einer wichtigen UN-Konferenz nicht dabei. Der Zeitung “Die Welt“ sagte Nooke, deutsche Politiker sollten sich nicht zur Kulisse machen lassen für einen Auftritt des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad. Ahmadinedschad hat seine Teilnahme an dem Treffen in Genf bereits zugesagt.
dpa

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