L'Aquila - Die wichtigsten Industrienationen fordern den Iran ultimativ auf, seine Atompolitik zu ändern. Das wurde nach einem Essen der Staats- und Regierungschefs der G8-Staaten deutlich.

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Die Protagonisten des Gipfels.
Wie es aus Delegationskreisen hieß, beherrschte das Thema Iran nahezu den gesamten Meinungsaustausch. US-Präsident Barack Obama stellte dabei erstmals detaillierte Pläne für ein Spitzentreffen über atomare Sicherheit vor. Dieser Plan wird auch von Russlands Präsident Dmitri Medwedew unterstützt.
Das Weiße Haus teilte in Washington teilte ergänzend mit, die Konferenzteilnehmer sollten zunächst ein Konzept erarbeiten, wie beispielsweise der Schmuggel mit angereichertem Uran und Technologie bekämpft und Nuklearterrorismus abgewehrt werden können. In Moskau hatte Obama gesagt, dass an der Konferenz alle Staaten teilnehmen sollten, die mit dem Thema der nuklearen Aufrüstung konfrontiert sind. Russland könne Gastgeber eines Folgegipfels sein.
Im Streit mit Teheran um das iranische Atomprogramm setzten die G8 dem Iran eine Frist bis September, um eine Lösung zu finden. “Wir haben uns bemüht hinzunehmen, dass die Sanktionen nicht direkt verschärft werden“, sagte Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy am Mittwochabend. Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad werde im August seinen Amtseid ablegen und eine Regierung bilden. Bis September gebe es dann einen Monat Zeit. “Es ist an ihnen, die Entwicklung der Dinge zu bestimmen.“ Die Regierung in Teheran weigert sich bisher, wie von den UN gefordert die Urananreicherung auszusetzen. Vor allem die USA werfen Teheran vor, heimlich an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten.
dpa



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