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Porno-Wirbel: Merkel-Sprecher fies gelinkt

Porno-Wirbel: Merkel-Sprecher fies gelinkt

Berlin - Ob das seiner Chefin Angela Merkel so gefällt? Auf dem Twitter-Konto ihres Sprechers Steffen Seibert war ein Porno-Link zu sehen. Teils ist es seine Schuld, teils wurde ihm übel mitgespielt.

© dpa

Steffen Seibert mit Bundeskanzlerin Angela Merkel

Steffen Seibert ist seit gut einem Jahr Chef des Presse- und Informationsamts der Bundesregierung sowie Regierungssprecher - und damit ein wichtiger Mitarbeiter für die Außendarstellung von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Der 51-Jährige nutzt auch Twitter, um mit den Bürgern in Kontakt zu treten. Doch dabei ist in der vergangenen Woche eine Panne unterlaufen.

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Seibert schrieb über sein iPad folgenden Eintrag, in dem die Regierung Libyen die Unterstützung Deutschlands zusicherte: "Kanzlerin: Mit heutigem Tag ist Weg f. demokratischen Neuanfang in Libyen endgültig frei. DE zur Unterstützung bereit. bit.ly/pQ13G"

Die kryptische Kombination "bit.ly/pQ13G" am Ende ist eine Kurz-Internet-Adresse, die auf eine andere Webseite weiterführt. Doch wer draufklickte, landete nicht etwa bei weiteren Informationen zu Libyen - sondern auf einer großen Hardcore-Porno-Webseite. Tausende harte Sexclips sind dort als Streams ohne Anmeldung zu sehen. 

Wenn Politiker in Fettnäpfchen treten

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Der Eintrag ist inzwischen gelöscht. Auf der Blog-Seite chriszim.com wurde nicht nur das Posting per Screenshot festgehalten - sondern auch die mutmaßliche Auflösung ermittelt: Seibert hat die Kurz-Internetadresse, die zu dieser Pressemitteilung führen sollte, von Hand abgetippt und sich dabei offenbar verschrieben.

Zunächst führte die URL ins Leere - doch ein Scherzkeks hat sich bei dem Verkürzungsdienst bit.ly angemeldet und der Adresse eine Zielseite gegeben - besagte Sex-Seite. So wurde der Merkel-Sprecher unfreiwillig zum Porno-Twitterer.

lsl.

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