Berlin - Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin hat nach seinen umstrittenen Äußerungen über genetische Gemeinsamkeiten von Juden erstmals Selbstkritik geübt. Seine Worte seien ein "Riesenunfug" gewesen, sagte er.

© dpa
Bedauert jetzt seine Äußerung über genetische Gemeinsamkeiten der Juden: Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin.
In der ARD-Sendung “hart aber fair“ distanzierte sich der SPD-Politiker am Mittwochabend von seiner Behauptung, alle Juden teilten ein “bestimmtes Gen“. “Das war ein Riesenunfug, was ich auch extrem bedauere“, sagte Sarrazin. “Ich bin definitiv nicht der Ansicht, dass es eine genetische Identität gibt.“
“Ich bin Bundesbanker. Jedes Amt ist zeitlich begrenzt. Wann die Begrenzung ist, wird die Zukunft zeigen.“ Der Vorstand der Bundesbank wird möglicherweise schon an diesem Donnerstag über die Zukunft seines umstrittenen Mitglieds Sarrazin entscheiden. Nach einem Bericht der “Berliner Zeitung“ soll bereits feststehen, dass Sarrazin gehen muss.
dpa
Karte wird geladen...




Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.