Berlin - Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin (SPD) hat seine These von genetischen Gemeinsamkeiten verschiedener Volksgruppen erneuert. Gleichzeitig hat er Missverständnisse bedauert und Reue gezeigt.

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“Es gibt Gene, anhand von denen man Volksgruppen voneinander unterscheiden kann. Das gilt für viele Volksgruppen, also nicht nur für die Juden“, sagte Sarrazin am Montagabend in der ARD-Sendung “Beckmann“.
SPD-Vize Olaf Scholz begründete das Ziel seiner Partei, Sarrazin auszuschließen. “Er diskutiert über Abstammung, über Herkunft als Problem, und nicht als Aufgabe, wie man Menschen eine bessere Zukunft verschaffen kann.“ Der Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky, sprach sich dagegen im ARD-Nachtmagazin dagegen aus, Sarrazin auszuschließen. Die Partei müsse unbequeme Themen aushalten. “Zur Not muss man sich fetzen.“
dpa
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