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Satire um Christian Wulff: Schloß Bellevue wird bei Immobilienportal angeboten

Schloß Bellevue bei Immobilienportal

Berlin -  Die Internetsatire um die Affäre von Bundespräsident Christian Wulff nimmt groteske Züge an: Der Berliner Amtssitz wird nun bei einem Immobilienportal angeboten.

© dpa

Schloß Bellevue wird nun auf einem Immobilienportal angeboten

Der Spott über Bundespräsident Christian Wulff kennt im Internet keine Grenzen: Nachdem schon die Witze über seinen Telefonanruf hohe Wellen schlugen, ist nun der Berliner Amtssitz dran.

Bei einem vielgenutzten Immobilienportal wird nun das Schloß Bellevue als "20 Zimmer Mietwohnung in Berlin mit 1.000 qm" angeboten. Über die Einrichtung weiß der Ersteller des Angebots offenbar gut Bescheid: Dass es nur ein Badezimmer auf den zwei Etagen gibt, mag dem geneigten Interessenten zwar negativ auffallen, doch immerhin ist auch ein Gäste-WC und eine Einbauküche vorhanden.

Der Objektzustand des 1785 erbauten Schlosses wird als "gepflegt" beschrieben, die Qualität der Ausstattung gar als gehoben. Und auch bei der Objektbeschreibung fehlen keine Details. Dass der Bezugstermin noch nicht genau feststeht ist zwar ein Kritikpunkt, doch die Nähe zum Kanzleramt entschädigt für so einiges.

Wulff-Interview: So reagieren Parteien und Medien

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  • Sein Handeln in den vergangenen Wochen habe das Amt und das Land beschädigt: “Bundespräsident Wulff muss jetzt selbst mit sich ausmachen, welche Konsequenzen er zieht. Jetzt kommt es auf seinen Charakter an.“ Wulff-Interview: So reagieren die Parteien
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Auch ein ironischer Seitenhieb auf ZDF-Hauptstadtjournalistin Bettina Schausten fehlt nicht: "Bei Untervermietung wird ein Zuschlag von 150 Euro pro Nacht nicht erhoben"

Ob die Miete von 1 Euro allerdings realistisch ist, darf bezweifelt werden.

Ein näheres Bild von der Anzeige kann man sich hier machen.

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